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Archiv für das Jahr: 2014

Hurra, wir können schwimmen!

22.10.2014 Kategorie: Bildung, News, Presse, Sport Kommentar verfassen
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Alle Vorschulkinder unserer beiden Sport- und Bewegungskitas „Sausewind“ und „Wirbelwind“, deren Eltern es wünschen, lernen im Lausitzbad Hoyerswerda schwimmen.
Können Kinder schwimmen, haben sie in der Regel keine Angst vor dem Wasser. Badeunfälle mit Kindern können eher vermieden werden. Die Motorik, die Koordination, die allgemeine Körperbeherrschung und die körperliche Kondition, das Selbstbewusstsein und vieles mehr werden beim Schwimmen trainiert.
Ohne Angst werden die Kinder gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und dem Fachpersonal des Lausitzbades in Hoyerswerda auf das Schwimmen vorbereitet.
Nun, nach sechs Wochen regelmäßigem Schwimmunterricht, sind die meisten Kinder stolze Besitzer des „Seepferdchens“ und einige Kinder haben sogar schon in der nächsten höheren Stufe den Abschluss als „Piraten“ geschafft.
Auf diesem Stand werden die Kinder später auch erfolgreich weitere Schwimmprüfungen absolvieren.
Selbst wenn die Prüfung nicht bei allen Kindern auf Anhieb klappt, so kann sie in jedem Falle wiederholt werden, wenn die letzten „Hürden“ überwunden sind.
Wir freuen uns mit unseren Kindern über den Erfolg und danken dem Team des Lausitzbades Hoyerswerda für die große Unterstützung.

Ingrid Hübner
Kita Leiterin
Sport- und Bewegungskitas des SBLS

Familienherbstfest in der Kinder- und Jugendfarm

21.10.2014 Kategorie: Bildung, Ernährung, Feste/Feiern, Natur, News, Presse, Veranstaltungen Kommentar verfassen
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Am Freitag, den 17.10.14 fand am Nachmittag für alle Familien unserer beiden Sport- und Bewegungskitas „Sausewind“ und „Wirbelwind“ ein Fest zum Thema „Welt der Tiere“ statt.
Dieses Fest wurde von den Mitarbeitern auf der Kinder- und Jugendfarm des CSB in Hoyerswerda perfekt vorbereitet und durchgeführt.
Nach einem kleinen Begrüßungsprogramm unserer Kita – Kinder, dem Herbstlied vom Pustewind, wurden alle Gäste von Frau Lehmann und Frau Semjank herzlich in der Farm begrüßt.
Trotz des ab und zu einsetzenden Regens waren alle Familien mit ihren Kindern voller Begeisterung dabei. Die Kinder durften Herrn Bernd Latta bei allen drei Führungen tatkräftig helfen, und erfuhren dabei hautnah viel Neues und Interessantes. Liebevoll bereitete er gemeinsam mit den Kindern das Futter für die Igel zu. Die Kinder durften die Ziege melken und sogar die leckere Milch verkosten. Selbst beim Kaninchen, Schweine und Schafe füttern durften alle Kinder mithelfen. Natürlich war das Reiten auch eine besondere Attraktion, selbst einige Eltern ließen es sich nicht nehmen, stolz auf dem Rücken der Pferde zu sitzen.
Für den kleinen und großen Hunger und Durst wurden durch das Farmteam leckere Würstchen, Stockbrot und Heißgetränke zum Kauf angeboten.
Am Ende dieses interessanten Nachmittages zeigten die „Großen“ des Kinderzirkus Krabatino allen Gästen ihre tolle Feuershow. Da staunten unsere Kinder nicht schlecht und wollen nun natürlich alle auch „Zirkuskünstler“ werden.
Der krönende Abschluss des Festes war wieder unser, nun schon zur Tradition gewordener Lampionumzug, begleitet durch den Fanfarenzug Hoyerswerda e.V.
Alle waren sich darüber einig – das war ein sehr schöner Familiennachmittag.
Wir danken allen Mitarbeitern der Kinder- und Jugendfarm des Christlich Sozialen Bildungswerkes und dem Fanfarenzug Hoyerswerda e. V. ganz herzlich dafür und freuen uns schon auf das nächste Mal.

Ingrid Hübner
Leiterin der Sport- und Bewegungskitas „Sausewind“ und „Wirbelwind“ des Sportbundes Lausitzer Seenland Hoyerswerda e.V.

Vom Baum in den Saftbecher

20.10.2014 Kategorie: Ausflüge, Bildung, Ernährung, Natur, News, Presse Kommentar verfassen
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Da staunten Pauline und Alfons nicht schlecht, als Firmenchef Andreas Schulze zeigte, wie der frische Apfelsaft in Behälter abgefüllt wird.

Ein süß-saurer Geruch liegt in der Luft. Alfons atmet tief durch. „Hm, riecht irgendwie ganz fruchtig, aber gut“, meint der Junge und staunt über die Unmengen von Äpfeln, die (noch) in einem großen Autoanhänger lagern. Denn bald werden sich diese Früchte in Apfelsaft verwandeln. Frisch gepresst und ohne chemische Zusatzstoffe.

Die Kinder kennen diese Äpfel und wissen ganz genau, wo sie herkommen. Aus Omas Garten zum Beispiel oder vom eigenen Baum, der zu Hause im Garten steht. Denn diese Äpfel haben die Kinder aus den beiden Kitas „Sausewind“ und „Wirbelwind“ selbst gesammelt und mit in ihre jeweilige Kita, die sie in Hoyerswerda und Knappenrode besuchen, mitgebracht. Über 450 Kilogramm sind so zusammengekommen. Natürlich hätten die Erzieherinnen und Kinder daraus auch nur Apfelmus herstellen oder das Obst ganz frisch verzehren können. Liegt dem Träger beider Einrichtungen, dem Stadtsportbund Lausitzer Seenland, doch tägliche gesunde Ernährung sehr am Herzen.

Aber diese Unmengen an Äpfeln sprengten dann doch den möglichen Rahmen. Und so entstand die Idee, die Äpfel doch zu frischem Saft verarbeiten zu lassen. Nichts leichter als das. Denn der Pflanzenhof Schulze vertreibt nicht nur Weihnachtsbäume, Obst und andere Pflanzen, sondern stellt auch Saft und Marmelade in einer eigenen Lohn-Mosterei her. „Vor zwei Jahren haben wir mit Unterstützung der Versorgungsbetriebe und dem Hoyerswerdaer Rotary Club schon einmal so eine Aktion gemacht. Fünfzehn Kindereinrichtungen hatten Äpfel gesammelt, die dann hier zu Saft gepresst worden sind“, erklärt Pflanzenhof-Chef Andreas Schulze. Seit dieser Zeit sind Besuche von Kindereinrichtungen, wie es gestern geschehen ist, keine Seltenheit mehr auf dem Firmengelände am Waldfriedhof.

Und damit die Kinder auch wissen, was mit ihren gesammelten Äpfeln tatsächlich passiert, gibt es gestern nicht nur eine Führung durch die Mosterei, sondern auch Einblicke in die Herstellung von Saft und Marmelade. Bevor die Äpfel verarbeitet werden, müssen sie natürlich erst einmal gewaschen werden. Dann wird das saubere Obst geschreddert, also zerkleinert. Zugegeben: Die Obstmasse sieht jetzt nicht mehr sehr appetitlich aus. „Das ist ja Matsch-Pampe geworden“, meint Pauline beim Anblick des zerkleinerten Fruchtfleisches, das plötzlich eine braune Farbe angenommen hat. „Igitt“, entfährt es Lilly, die jedoch gleich erfahren wird, dass dieser Prozess ganz normal ist. Andreas Schulze hätte jetzt auch ganz fachmännisch erklären können, dass an diesem chemischen Prozess der Farbumwandlung Enzyme und die Verbindung mit Sauerstoff schuld sind. Aber das hätte an diesem Tag zu weit geführt und wäre auch nicht altersgerecht gewesen.

Die Kinder wissen aber jetzt, dass die Verarbeitung von Äpfeln nach deren Anschnitten relativ schnell gehen muss, um alle natürlichen und gesunden Inhaltsstoffe zu erhalten. Und so passiert es dann auch. Binnen weniger Minuten ist der frisch gepresste Apfelsaft, der jetzt noch heiß ist, fertig und kann mithilfe eines Zapfhahns in Transportbehälter umgefüllt werden. In diesem Zustand ist der naturtrübe Most ein ganzes Jahr lang haltbar, so fern seine Verpackung nicht vorher geöffnet wird.

Aber was wäre eine Mosterei ohne Verkostung? Den Kindern schmeckt es jedenfalls. „Hm, lecker“, meint Alfons und ist mit dieser Einschätzung wahrlich nicht allein. Eine weitere Überraschung wartet dann in der kleinen Sitzecke des Pflanzenhofes. Auf den Tischen stehen schon Teller, auf denen kleine Schnitten mit roter und gelber Marmelade liegen. Aber nicht lange. Kaum Platz genommen, genießen die Kinder die Brotzeit. Ob es geschmeckt hat? Die Teller und gefüllten Saftbecher waren jedenfalls innerhalb kürzester Zeit leer.

Quelle: Hoyerswerda Tageblatt

von Silke Richter

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